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Schachbrettschmerle -

Yasuhikotakia sidthimunki

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Schachbrettschmerle – Yasuhikotakia sidthimunki

Yasuhikotakia sidthimunki, heute wissenschaftlich häufig auch als Ambastaia sidthimunki geführt, ist eine der kleinsten und beliebtesten Schmerlenarten im Aquarium. Die Schachbrettschmerle bleibt deutlich kleiner als viele andere Botiidae und zeigt ein lebhaftes, sehr interessantes Gruppenverhalten. Durch die auffällige schwarz-gelbe bis schwarz-silbrige Zeichnung und die aktive Schwimmweise ist sie ein besonderer Blickfang für gut strukturierte, gepflegte Aquarien.

Größe & Erscheinungsbild

Adulte Tiere erreichen meist etwa 5–6 cm. Der Körper ist schlank, leicht hochrückig und typisch schmerlenartig gebaut. Charakteristisch ist die namensgebende Schachbrettzeichnung aus dunklen, kettenartig angeordneten Flecken und Linien auf heller Grundfarbe. Je nach Stimmung, Alter und Rangordnung kann die Zeichnung heller oder dunkler wirken. Bei innerartlichem Imponierverhalten können einzelne Tiere zeitweise deutlich blasser erscheinen.

Natürlicher Lebensraum & Herkunft

Die Schachbrettschmerle stammt aus Thailand und wird vor allem mit dem Mae-Klong-System in Verbindung gebracht. Natürliche Lebensräume sind klare, sauerstoffreiche Fließgewässer mit Sand, Kies, Steinen, Felsplatten, Wurzeln und Bereichen mit Laubansammlungen. Im Aquarium sollte dieser Lebensraum mit guter Wasserbewegung, sauberem Wasser, rundem Bodengrund, Wurzeln, Steinen und vielen Verstecken nachgebildet werden.

Lebensweise & Sozialverhalten

Yasuhikotakia sidthimunki ist eine gesellige Schmerle und sollte nicht einzeln oder nur paarweise gepflegt werden. Eine Gruppe von mindestens 8–10 Tieren ist empfehlenswert, besser mehr. In einer ausreichend großen Gruppe verteilen sich Rangordnung und innerartliche Reibereien deutlich besser, und die Tiere zeigen ihr natürliches Verhalten wesentlich schöner. Die Art ist lebhaft, neugierig und meist gut mit friedlichen, nicht zu langsamen Fischen ähnlicher Größe zu vergesellschaften.

Aquarienhaltung

Ein Aquarium ab 80 cm Beckenlänge ist für eine Gruppe empfehlenswert. Wichtig sind viele Verstecke, Wurzeln, Steine, glatte Höhlen, Pflanzenbereiche und gleichzeitig freie Schwimmzonen. Der Bodengrund sollte fein bis abgerundet sein, da die Tiere gerne am Boden suchen. Scharfkantiger Kies ist ungeeignet. Eine gute Filterung, sauerstoffreiches Wasser, leichte bis mäßige Strömung und regelmäßige Wasserwechsel sind besonders wichtig. Das Aquarium sollte gut abgedeckt sein, da aktive Schmerlen bei Stress oder Schreckreaktionen springen können.

Wasserparameter

  • Temperatur: 24–28 °C
  • pH-Wert: 6,0–7,5
  • Härte: weich bis mittelhart

Ernährung

Yasuhikotakia sidthimunki ist unkompliziert in der Ernährung und nimmt hochwertiges Granulat, feines sinkendes Trockenfutter, Futtertabletten sowie Frost- und Lebendfutter zuverlässig an. Besonders geeignet sind Artemia, Cyclops, Daphnien, feine Mückenlarven und kleine bodennahe Futtersorten. Auch kleine Schnecken können gefressen werden, sollten aber nicht als alleinige Futtergrundlage betrachtet werden. Eine abwechslungsreiche Fütterung unterstützt Kondition, Aktivität und ein stabiles Sozialverhalten.

Besonderheiten

Die Schachbrettschmerle ist eine der wenigen klein bleibenden Schmerlenarten, die sich auch für gut bepflanzte Aquarien eignet. Wichtig ist eine echte Gruppenhaltung, da die Tiere ein ausgeprägtes Sozialverhalten zeigen. Viele im Handel erhältliche Tiere stammen heute aus Nachzucht, was die Aquarienpflege erleichtert. Beim Umsetzen sollte man vorsichtig sein, da Schmerlen kleine Unteraugendornen besitzen, mit denen sie sich in grobmaschigen Netzen verfangen können.

  • Maximale Größe: ca. 5–6 cm
  • Herkunft: Thailand, vor allem Mae-Klong-System
  • Besonderheiten: klein bleibende Schmerle, auffällige Schachbrettzeichnung, Gruppenhaltung ab mindestens 8–10 Tieren, sauerstoffreiches Wasser und gute Struktur wichtig

Steckbrief zum Yasuhikotakia sidthimunki

Herkunftsland

Länge in cm

Nahrung

, ,

Schwarmgröße

Aufenthaltsbereich

Temperatur in °C

Wildfang oder Nachzucht?

Größe der Tiere