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Goldener Netzpinselalgenfresser -

Crossocheilus reticulatus Gold

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Goldener Netzpinselalgenfresser – Crossocheilus reticulatus Gold

Sehr attraktive Gold-Form des Netzpinselalgenfressers aus dem südostasiatischen Formenkreis von Crossocheilus reticulatus. Im Gegensatz zu einer Albino-Form zeigen diese Tiere eine goldene Grundfarbe bei dunklen Augen. Die Art ist vor allem als aktiver Aufwuchs- und Algenfresser bekannt und wird besonders wegen ihrer Vorliebe für Beläge und Pinselalgen geschätzt. Für die dauerhafte Pflege sind viel Schwimmraum, sauberes, sauerstoffreiches Wasser und ein gut eingelaufenes Aquarium besonders wichtig.

Größe & Erscheinungsbild

Die Tiere erreichen im Aquarium meist etwa 12–15 cm, große Exemplare können darüber liegen. Typisch ist der langgestreckte, kräftige Körper mit netzartig wirkender Schuppenzeichnung und dem dunklen Fleck an der Schwanzwurzel. Die Gold-Form wirkt insgesamt heller und auffälliger als die Naturform, bleibt im Körperbau und Verhalten aber ein typischer Netzpinselalgenfresser. Weibchen werden meist etwas kräftiger und fülliger als Männchen.

Natürlicher Bezug & Herkunft

Die Naturform stammt aus Südostasien und kommt in klaren, sauerstoffreichen Fließgewässern mit Kies, Geröll, Steinen und Sand vor. Besiedelt werden vor allem mittelgroße bis größere Flüsse mit spürbarer Strömung. In der Hochwasserzeit werden zudem überschwemmte Bereiche genutzt, wo Algenbeläge, Aufwuchs und feine Nahrung von Oberflächen abgeweidet werden. Für die Aquarienpflege bedeutet das: Struktur, Wasserbewegung und eine gute Sauerstoffversorgung sind deutlich wichtiger als ein rein dekoratives Becken.

Verhalten

Der Goldene Netzpinselalgenfresser ist ein aktiver, ausdauernder und geselliger Fisch, der am besten in einer Gruppe gepflegt wird. In zu kleiner Stückzahl können die Tiere untereinander ruppiger werden oder verstärkt ähnliche Arten bedrängen. Eine Gruppe von mindestens 5–7 Tieren, besser mehr, sorgt meist für ein deutlich ruhigeres und natürlicheres Verhalten. Gegenüber passenden, robusten Beifischen ist die Art gut zu halten, sehr scheue oder langsame Fische können durch das lebhafte Schwimmverhalten jedoch gestresst werden. Zudem gelten die Tiere als springfreudig, weshalb eine gute Abdeckung wichtig ist.

Aquarienhaltung

Für eine Gruppe ist ein Aquarium ab 120 cm Beckenlänge sinnvoll. Ideal ist ein Flussaquarium mit freien Schwimmzonen, robuster Bepflanzung an den Rändern, Wurzeln, Steinen und abgerundetem Kies oder Sand. Eine spürbare Strömung, gute Filterung und regelmäßige Wasserwechsel kommen der Art sehr entgegen. Starke Beleuchtung kann hilfreich sein, damit sich natürliche Algen- und Aufwuchsflächen bilden. Kleine, schwach gefilterte oder zu warme Becken passen auf Dauer nicht gut zu dieser Art.

Wasserparameter

  • Temperatur: 18–24 °C
  • pH-Wert: 6,0–7,5
  • Härte: weich bis mittelhart

Ernährung

Die Art ist ein sehr guter Aufwuchs- und Algenfresser, sollte aber nicht ausschließlich davon leben müssen. Geeignet sind Algenwaffeln, sinkende Tabletten, pflanzlich ausgerichtetes Granulat, Spirulina-haltige Futtersorten sowie überbrühtes Gemüse wie Zucchini, Spinat oder Erbsen. Ergänzend wird auch kleines Frostfutter angenommen. Eine dauerhaft zu eiweißreiche Fütterung ist weniger passend als eine klar pflanzen- und aufwuchsorientierte Ernährung.

Fortpflanzung

Über eine regelmäßige Vermehrung im normalen Heimaquarium liegen bislang kaum gesicherte Angaben vor. Die Art gilt in der Aquaristik nicht als einfach nachzuziehen; wahrscheinlich handelt es sich um einen Freilaicher. Im Vordergrund steht deshalb meist die langfristig erfolgreiche Pflege einer harmonischen Gruppe in einem gut strukturierten Aquarium.

  • Maximale Größe: ca. 12–15 cm, große Exemplare auch darüber
  • Herkunft: Gold-Form einer südostasiatischen Art aus dem Crossocheilus-reticulatus-Formenkreis
  • Besonderheiten: goldene Zuchtform mit dunklen Augen; sehr guter Aufwuchs- und Algenfresser; braucht viel Schwimmraum, Strömung und Gruppenhaltung

Steckbrief zum Crossocheilus reticulatus Gold

Aufenthaltsbereich

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Herkunftsland

Größe der Tiere

Länge in cm

Nahrung

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Schwarmgröße

Temperatur in °C

Wildfang oder Nachzucht?