
Ancistrus macrophthalmus LDA 74
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Großaugen-Antennenwels – Ancistrus macrophthalmus LDA 74
sehr markanter Antennenwels aus dem Orinoko-Einzugsgebiet in Kolumbien und Venezuela. LDA 74 fällt vor allem durch seine stark abgeflachte Körperform, die auffallend großen Augen und die oft sehr dunkle, je nach Tier unterschiedlich stark gepunktete Färbung auf. Die Art ist eher dämmerungsaktiv und zeigt sich nach guter Eingewöhnung deutlich öfter im freien Wasser oder auf offenen Flächen. Für die dauerhafte Pflege sind viele Verstecke, sauberes, sauerstoffreiches Wasser und ein gut eingelaufenes Aquarium besonders wichtig.
Größe & Erscheinungsbild
Die Tiere erreichen meist etwa 10–12 cm. Typisch ist der sehr flache, breite Körperbau, der auf den ersten Blick an strömungsliebende Felsbewohner erinnert. Die Grundfärbung ist meist schwarz bis dunkel grauschwarz, oft mit leicht bläulichem Schimmer; dazu kommen je nach Tier kleine weiße Punkte, die sehr unterschiedlich stark ausgeprägt sein können oder nahezu fehlen. Charakteristisch sind außerdem die großen Augen und die meist oben und unten etwas ausgezogene Schwanzflosse mit hellen Spitzen.
Natürlicher Bezug & Herkunft
Die Art stammt aus dem oberen Orinoko-System und wird aus Venezuela sowie Kolumbien gemeldet. Der natürliche Lebensraum ist mit felsigem Untergrund, Versteckmöglichkeiten und deutlicher Strömung verbunden. Diese Herkunft erklärt auch den gedrungen-flachen Körperbau und den Bedarf an gut durchströmten, sauerstoffreichen Aquarien mit vielen Höhlen, Wurzeln und Steinstrukturen.
Verhalten
Der Großaugen-Antennenwels ist insgesamt eher ruhig, zeigt aber ein für Antennenwelse typisches Revierverhalten rund um Höhlen und bevorzugte Unterstände. Gegenüber friedlichen Mitbewohnern ist die Art meist gut zu halten, untereinander brauchen vor allem adulte Männchen jedoch ausreichend Struktur und Rückzugsmöglichkeiten. Tagsüber sitzen die Tiere oft verborgen, während sie in der Dämmerung und nachts deutlich aktiver werden.
Aquarienhaltung
Für die dauerhafte Pflege ist ein Aquarium ab 80 cm Beckenlänge, besser mehr, sinnvoll. Wichtig sind zahlreiche Höhlen, Wurzeln, Steinaufbauten und schattige Bereiche. Eine gute Filterung, saubere Verhältnisse, regelmäßige Wasserwechsel und eine spürbare Strömung kommen der Art sehr entgegen. Als Bodengrund eignen sich Sand oder feiner bis mittlerer Kies, solange genügend feste Strukturen und sichere Unterstände vorhanden sind.
Wasserparameter
- Temperatur: 26–29 °C
- pH-Wert: 5,5–7,5
- Härte: weich bis mittelhart
Stabile, saubere Wasserverhältnisse sind bei dieser Art wichtiger als das exakte Ausreizen einzelner Werte.
Ernährung
Die Art sollte abwechslungsreich gefüttert werden. Gut geeignet sind hochwertige Wels-Tabletten, pflanzlich orientiertes Granulat, Gemüse wie Zucchini oder Kürbis sowie ergänzend etwas Frostfutter oder andere eiweißreichere Kost in maßvoller Menge. Wie viele Antennenwelse lebt auch LDA 74 nicht allein von Algenbelägen, sondern profitiert von einer gezielten, ausgewogenen Fütterung. Wurzeln und aufgewachsene Oberflächen werden gerne abgeweidet.
Fortpflanzung
Wie andere Antennenwelse ist auch diese Art ein Höhlenbrüter. Das Männchen übernimmt nach dem Ablaichen die Bewachung und Befächelung des Geleges in der Höhle. Für Zuchtansätze sind passende, eher enge Höhlen, sehr sauberes Wasser und eine gute Kondition der Elterntiere wichtig.
- Maximale Größe: ca. 10–12 cm
- Herkunft: oberes Orinoko-Einzugsgebiet in Kolumbien und Venezuela
- Besonderheiten: stark abgeflachter Antennenwels mit sehr großen Augen; dämmerungsaktiv; variable Punktzeichnung; benötigt viele Höhlen, sauberes Wasser und gute Sauerstoffversorgung
Steckbrief zum Ancistrus macrophthalmus LDA 74
| Aufenthaltsbereich | |
|---|---|
| Größe der Tiere | |
| Herkunftsland | |
| Länge in cm | |
| Nahrung | |
| Schwarmgröße | |
| Temperatur in °C | |
| Wildfang oder Nachzucht? |