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Fake Typhoon -

Pseudacanthicus sp. LDA 105 × Pseudacanthicus leopardus

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Pseudacanthicus sp. LDA 105 × Pseudacanthicus leopardus – „Fake Typhoon“

Bei diesen außergewöhnlichen Kaktuswelsen handelt es sich um eine gezielte Hybrid-Nachzucht aus Pseudacanthicus sp. „Typhoon“ LDA 105 und Pseudacanthicus leopardus. Der echte LDA 105 gehört zu den begehrtesten und hochpreisigsten Kaktuswelsen überhaupt und stammt aus dem Rio Jamanxim im brasilianischen Bundesstaat Pará.

Durch die Kreuzung mit Pseudacanthicus leopardus entsteht eine deutlich erschwinglichere Zuchtvariante, die im Handel teilweise als „Fake Typhoon“ bezeichnet wird. Besonders spannend ist die Kombination der Zeichnungs- und Farbmerkmale beider Elterntiere. Wie sich diese Hybriden im ausgewachsenen Zustand genau entwickeln, lässt sich bei Jungtieren noch nicht vollständig vorhersagen.

Größe & Erscheinungsbild

Die Jungtiere zeigen bereits typische Merkmale großer Kaktuswelse: einen kräftigen, gepanzerten Körperbau, große Flossen und die für Pseudacanthicus charakteristischen Hautzähnchen und Odontoden.

Färbung und Zeichnung können von Tier zu Tier deutlich variieren. Erwartet werden Merkmale beider Elternlinien – die auffällige Fleckenzeichnung und orange bis rötliche Farbanteile des Typhoon-Kaktuswelses können sich mit den kräftigen roten bis orangefarbenen Flossen und der Leopardzeichnung von Pseudacanthicus leopardus verbinden.

Da es sich um Hybriden handelt, können sich Zeichnung, Farbintensität und Körperform mit zunehmendem Alter unterschiedlich entwickeln. Gerade diese noch nicht vollständig vorhersehbare Entwicklung macht die Tiere für Liebhaber außergewöhnlicher Kaktuswelse besonders interessant.

Ausgehend von den Elterntieren ist langfristig mit einer Größe von etwa 30–40 cm zu rechnen.

Natürlicher Lebensraum & Herkunft

Diese Tiere sind eine Zuchtform und kommen in der Natur nicht vor.

Pseudacanthicus sp. LDA 105 „Typhoon“ stammt aus dem Rio Jamanxim, einem Zufluss des Rio Tapajós in Brasilien. Der echte Typhoon-Kaktuswels zählt aufgrund seiner auffälligen Färbung und Seltenheit zu den besonders begehrten Vertretern der Gattung.

Pseudacanthicus leopardus stammt dagegen aus dem Rupununi- und oberen Rio-Branco-System in Guyana und Brasilien. Die gelegentlich verwendete Bezeichnung L 600 ist keine offiziell vergebene L-Nummer, sondern eine später im Handel entstandene Bezeichnung für Pseudacanthicus leopardus.

Lebensweise & Sozialverhalten

Wie bei anderen großen Pseudacanthicus ist mit einem ausgeprägten Revierverhalten zu rechnen. Jungtiere können häufig noch relativ problemlos gemeinsam gepflegt werden, mit zunehmendem Alter können besonders Männchen jedoch territorial und gegenüber anderen großen Harnischwelsen sehr durchsetzungsfähig werden.

Mehrere Tiere sollten deshalb nur in entsprechend großen Aquarien mit zahlreichen voneinander getrennten Verstecken und Höhlen gehalten werden.

Gegenüber freischwimmenden Fischen sind Kaktuswelse normalerweise deutlich weniger problematisch, sofern ausreichend Platz vorhanden ist und die Mitbewohner nicht zu klein oder empfindlich sind.

Aquarienhaltung

Aufgrund der zu erwartenden Endgröße ist langfristig ein großes Aquarium notwendig. Für adulte Tiere sollte ein Aquarium ab etwa 150–200 cm Beckenlänge eingeplant werden.

Die Einrichtung sollte aus großen Wurzeln, Steinen und stabilen Höhlen bestehen. Wichtig ist, dass mehrere Verstecke vorhanden sind, die so angeordnet werden, dass sich die Tiere nicht ständig gegenseitig sehen.

Sand oder feiner Kies eignet sich gut als Bodengrund. Eine kräftige Filterung, gute Sauerstoffversorgung und regelmäßige größere Wasserwechsel sind bei großen Kaktuswelsen besonders wichtig.

Wasserparameter

  • Temperatur: 26–30 °C
  • pH-Wert: 5,5–7,5
  • Härte: weich bis mittelhart

Ernährung

Diese Pseudacanthicus-Hybriden sind überwiegend Fleischfresser und benötigen eine gezielte, proteinreiche Ernährung.

Als Grundfutter eignen sich hochwertige sinkende Granulate und Trockenfutter für carnivore Welse. Ergänzend sollten regelmäßig Frostfutter wie Muschelfleisch, Garnelen, Krill, Artemia und Mückenlarven sowie geeignetes Lebendfutter angeboten werden.

Größere Tiere können besonders gut am Abend gezielt gefüttert werden, da Kaktuswelse häufig in der Dämmerung und nachts besonders aktiv sind.

Die Tiere sind keine klassischen „Putzerwelse“ und sollten nicht zur Algenbekämpfung angeschafft werden.

Besonderheiten

Das Besondere an dieser Zuchtform ist die Kombination zweier außergewöhnlicher Pseudacanthicus-Linien. Der echte LDA 105 „Typhoon“ ist einer der begehrtesten und teuersten Kaktuswelse im Hobby, während Pseudacanthicus leopardus ebenfalls durch seine intensive Zeichnung und kräftig gefärbten Flossen auffällt.

Bei den daraus entstandenen Hybriden vermischen sich die genetischen Merkmale beider Elterntiere. Wie die Tiere im vollständig ausgewachsenen Zustand aussehen werden, ist daher besonders spannend und kann zwischen einzelnen Exemplaren deutlich variieren.

Hybriden sind verständlicherweise nicht für jeden Aquarianer interessant und sollten immer eindeutig als solche angeboten werden. Für Liebhaber ungewöhnlicher Zuchtformen stellen sie jedoch eine faszinierende Bereicherung des Hobbys dar.

  • Maximale Größe: voraussichtlich ca. 30–40 cm
  • Herkunft: Zuchtvariante; Elterntiere aus Rio Jamanxim sowie Rupununi-/oberem Rio-Branco-System
  • Besonderheiten: Hybrid aus Pseudacanthicus sp. LDA 105 „Typhoon“ × Pseudacanthicus leopardus, variable und im Adultstadium besonders spannende Farb- und Zeichnungsentwicklung, im Handel teilweise als „Fake Typhoon“ bezeichnet
  • Die Tiere sind noch in Quarantäne und können erst ab anfang September bei uns Vetkauft werden bzw. von uns Versendet werden.

Steckbrief zum Pseudacanthicus sp. LDA 105 × Pseudacanthicus leopardus

Größe der Tiere

Herkunftsland

Länge in cm

Nahrung

, ,

Schwarmgröße

Temperatur in °C

Wildfang oder Nachzucht?