Pseudomugil luminatus
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Pseudomugil luminatus – Red Neon Blauauge
Pseudomugil luminatus ist ein außergewöhnlich farbintensives Blauauge aus dem südlichen Neuguinea. Die Art wurde im Handel lange Zeit oft als Pseudomugil paskai, Pseudomugil cf. paskai oder „Red Neon“ angeboten, ist aber eine eigene, wissenschaftlich beschriebene Art. Besonders auffällig sind die leuchtend orange bis rötliche Körperfärbung der Männchen, der neonblaue Längsglanz und die elegant ausgezogenen Flossen.
Größe & Erscheinungsbild
Adulte Tiere erreichen etwa 2,5–3 cm. Der Körper ist klein, schlank und leicht transparent wirkend. Männchen zeigen eine sehr auffällige orange bis rötliche Färbung mit neonblauem Glanzstreifen im oberen Körperbereich. Die Flossen können gelbe, weiße oder orangefarbene Spitzen zeigen und sind oft mit feinen dunklen Punkten gezeichnet. Weibchen bleiben deutlich schlichter, heller und weniger stark gefärbt, zeigen aber ebenfalls den zierlichen, eleganten Körperbau.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Pseudomugil luminatus stammt aus dem südlichen Neuguinea, aus dem Bereich um Timika in der indonesischen Provinz Papua. Die Art lebt in langsam fließenden, klaren bis leicht dunkel gefärbten Sumpf- und Bachsystemen mit Pflanzenbewuchs und ruhigen Uferbereichen. Im Aquarium passen daher feine Pflanzen, Moose, Wurzeln, gedämpftes Licht und ruhige bis mäßig bewegte Wasserzonen besonders gut.
Lebensweise & Sozialverhalten
Pseudomugil luminatus ist ein friedlicher, lebhafter Gruppenfisch und sollte nicht einzeln gepflegt werden. Eine Gruppe von mindestens 10 Tieren ist empfehlenswert, bei größeren Aquarien gerne mehr. Männchen zeigen untereinander sehr schönes Imponierverhalten, bei dem die Flossen aufgestellt und die Farben besonders intensiv präsentiert werden. Die Art eignet sich gut zur Vergesellschaftung mit ruhigen, friedlichen Kleinfischen, Garnelen und Schnecken; sehr kleine Junggarnelen können jedoch gefressen werden.
Aquarienhaltung
Ein Aquarium ab 60 cm Beckenlänge ist für eine Gruppe gut geeignet besser 80cm . Wichtig sind feine Pflanzenstrukturen, freie Schwimmzonen und eine nicht zu starke Strömung. Pseudomugil luminatus wirkt in gut bepflanzten Aquarien mit leicht gedämpfter Beleuchtung besonders schön. Das Aquarium sollte gut abgedeckt sein, da Blauaugen bei Stress oder während der Fütterung springen können. Stabile Wasserwerte und regelmäßige Wasserwechsel fördern Vitalität und Farbintensität.
Wasserparameter
- Temperatur: 24–28 °C
- pH-Wert: 6,0–7,5
- Härte: weich bis mittelhart
Ernährung
Pseudomugil luminatus besitzt ein kleines Maul und sollte mit feinen Futtersorten ernährt werden. Geeignet sind feines Flockenfutter, hochwertiges feines Granulat sowie kleines Frost- und Lebendfutter. Besonders gut passen Artemia-Nauplien, Cyclops, Daphnien und feine Mückenlarven. Da die Tiere gerne im oberen und mittleren Wasserbereich fressen, sollte das Futter nicht zu grob sein und nicht zu schnell absinken.
Besonderheiten
Pseudomugil luminatus wird im Handel bis heute häufig mit Pseudomugil paskai verwechselt. Der echte Pseudomugil paskai ist jedoch eine andere Art und wirkt optisch eher in Richtung Pseudomugil gertrudae, während Pseudomugil luminatus durch den intensiven Rot-Orange-Anteil und den neonblauen Längsglanz deutlich auffälliger ist. Besonders die balzenden Männchen sind ein echter Blickfang in kleinen, gut bepflanzten Aquarien.
- Maximale Größe: ca. 2,5–3 cm
- Herkunft: südliches Neuguinea, Bereich Timika, Papua, Indonesien
- Besonderheiten: oft fälschlich als Pseudomugil paskai bezeichnet, echter Pseudomugil paskai ist eine andere Art, intensive orange-rote Männchen mit neonblauem Glanzstreifen
Steckbrief zum Pseudomugil luminatus
| Herkunftsland | |
|---|---|
| Länge in cm | |
| Nahrung | |
| Schwarmgröße | |
| Aufenthaltsbereich | |
| Temperatur in °C | |
| Wildfang oder Nachzucht? | |
| Größe der Tiere |
