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Pigeon-Blood-Panda-Diskus -

Symphysodon sp. „pigeon blood panda“

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Pigeon-Blood-Panda-Diskus – Symphysodon sp. „pigeon blood panda“

Sehr attraktive Diskus-Zuchtform aus dem Pigeon-Blood-Formenkreis mit heller gelblich bis orangefarbener Grundfarbe und einer je nach Linie feineren bis deutlicheren Zeichnung. Pigeon-Blood-Diskus zeigen typischerweise keine normalen vertikalen Stressbinden; stattdessen kann bei Stress oder ungünstigen Bedingungen eine dunkle Pfefferung auftreten. Diskus sind insgesamt nicht unbedingt für Anfänger geeignet, da sie dauerhaft sehr sauberes, warmes Wasser und eine konsequente Pflege benötigen.

Größe & Erscheinungsbild

Die Tiere erreichen meist etwa 15–20 cm und entwickeln die typische hohe, scheibenförmige Körperform des Diskus. Bei dieser Form stehen die helle Pigeon-Blood-Basisfarbe und eine je nach Zuchtlinie unterschiedlich starke Zeichnung im Vordergrund. Pigeon-Blood-Linien reichen farblich von fast weißlich über gelb und orange bis tiefer orange-rot; Panda-Formen werden im Hobby als besonders helle, auffällige Varianten dieses Formenkreises geführt.

Natürlicher Bezug & Herkunft

Beim Pigeon-Blood-Panda-Diskus handelt es sich nicht um eine Naturform, sondern um eine Zuchtform des Diskus-Komplexes. Der stammesgeschichtliche Ursprung liegt dennoch bei den Diskusfischen des Amazonasraums. Für die Aquarienpflege sind deshalb ruhige Verhältnisse, sehr gute Wasserhygiene und konstante Bedingungen deutlich wichtiger als eine überladene Einrichtung.

Verhalten

Diskus sind friedliche, soziale Buntbarsche, die in einer Gruppe deutlich besser funktionieren als einzeln oder in zu kleiner Stückzahl. Je größer die Gruppe, desto ruhiger und harmonischer wirkt das Sozialverhalten, vorausgesetzt das Aquarium ist entsprechend groß. Gerade rangniedere Tiere profitieren davon. Während der Fortpflanzung können Paare vorübergehend deutlich revierbezogener werden.

Aquarienhaltung

Für eine Gruppe ist ein Aquarium ab 120 cm Beckenlänge, besser größer, sinnvoll. Diskus profitieren von größerer Wasserhöhe, ruhigen Zonen, Wurzeln und einer übersichtlichen, pflegeleichten Struktur. Die Haltung sollte bei 28–30 °C erfolgen. Beim Mischen verschiedener Diskus-Stämme ist Vorsicht geboten, da es beim Zusammenführen unterschiedlicher Herkünfte zu Problemen durch unterschiedliche Keimflora kommen kann. Neue Tiere sollten deshalb nicht unüberlegt zu bestehenden Gruppen gesetzt werden.

Wasserparameter

  • Temperatur: 28–30 °C
  • pH-Wert: 6,0–7,5
  • Härte: weich bis mittelhart

Ernährung

Diskus sollten abwechslungsreich und hochwertig gefüttert werden. Geeignet sind feine Pellets, Granulate sowie Frostfutter. Bei uns werden die Tiere mindestens 3x täglich mit Frostfutter gefüttert. Wir verwenden hauptsächlich Futtermischungen auf Muschelfleischbasis sowie aufgetaute Artemia. Gerade bei Diskus ist eine konsequente, saubere und regelmäßige Fütterung sehr wichtig.

Fortpflanzung

Wie andere Diskus ist auch diese Zuchtform ein Substratbrüter. Die Tiere legen ihre Eier auf gereinigten, festen Flächen ab. Nach dem Schlupf werden die Jungfische von den Eltern betreut und ernähren sich in der ersten Zeit von einem nahrhaften Hautsekret der Elterntiere. Für die Zucht sind harmonierende Paare, sehr sauberes Wasser und ruhige Verhältnisse entscheidend.

  • Maximale Größe: ca. 15–20 cm
  • Herkunft: Zuchtform des Diskus-Komplexes
  • Besonderheiten: nicht unbedingt für Anfänger geeignet; größere Gruppen funktionieren meist deutlich besser; beim Mischen verschiedener Diskus-Stämme wegen möglicher bakterieller Unverträglichkeiten vorsichtig sein; Pigeon-Blood-Linien zeigen statt typischer Stressbinden eher Pfefferung; bei uns 3x tägliche Fütterung mit Frostfutter, hauptsächlich auf Muschelfleischbasis und mit aufgetauten Artemia

Steckbrief zum Symphysodon sp. „pigeon blood panda“

Aufenthaltsbereich

Größe der Tiere

Herkunftsland

Länge in cm

Nahrung

, ,

Schwarmgröße

Temperatur in °C

Wildfang oder Nachzucht?