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Hoplisoma sp. CW111 -

Zebra-Panzerwels – Hoplisoma sp. CW111 Nachzucht

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Hoplisoma sp. CW111 – Zebra-Panzerwels

Hoplisoma sp. CW111 ist einer der außergewöhnlichsten und seltensten Panzerwelse im Hobby. Die Art fällt durch ihre kontrastreiche schwarz-weiße Zeichnung auf, die stark an ein Zebramuster erinnert. Besonders adulte Männchen sind spektakulär, da sie eine extrem verlängerte Rückenflosse entwickeln können.

CW111 ist bis heute wissenschaftlich nicht als eigene Art beschrieben. Früher wurde der Fisch als Corydoras sp. CW111 geführt, nach der Neuordnung der Panzerwelse wird er heute der Gattung Hoplisoma zugeordnet.

Größe & Erscheinungsbild

Hoplisoma sp. CW111 bleibt mit etwa 4–5 cm relativ klein.

Die helle Grundfärbung wird von unregelmäßigen schwarzen Flecken, Linien und teilweise wurmförmigen Zeichnungselementen überzogen. Besonders am Kopf kann die dunkle Zeichnung sehr komplex werden. Rücken- und Schwanzflosse sind ebenfalls mehrfach dunkel gebändert.

Adulte Männchen sind besonders auffällig. Ihre Rückenflosse kann sich stark verlängern und deutlich höher werden als bei den Weibchen. Weibchen bleiben in der Rückenflosse wesentlich kürzer und wirken von oben betrachtet kräftiger und fülliger.

Da die Zeichnung bei jedem Tier etwas unterschiedlich ausfällt, besitzt nahezu jedes Exemplar ein individuelles Muster.

Natürlicher Lebensraum & Herkunft

Hoplisoma sp. CW111 stammt aus Brasilien im Bundesstaat Pará und wurde aus dem oberen Rio Curuá in der Serra-do-Cachimbo-Region bekannt. Der Rio Curuá gehört in diesem Bereich zum Rio-Iriri- und damit zum Rio-Xingu-System.

Interessant ist, dass bei einer wissenschaftlichen Expedition im Jahr 2019 gezielt nach CW111 gesucht wurde, jedoch kein Exemplar eindeutig dieser Form zugeordnet werden konnte. Die wissenschaftliche Literatur bestätigt ältere Nachweise von CW111 beziehungsweise der ursprünglich als „Bonita“ bezeichneten Form aus dem Rio Curuá, zeigt aber gleichzeitig, dass die Art dort offenbar nur sehr lokal beziehungsweise selten vorkommt.

Die natürlichen Gewässer der Region besitzen sandige Bereiche, Kies, Steine und Laubansammlungen. Eine gute Sauerstoffversorgung und sauberes Wasser spielen für die Haltung eine wichtige Rolle.

Lebensweise & Sozialverhalten

CW111 ist ein ausgesprochen friedlicher und geselliger Panzerwels.

Die Tiere sollten unbedingt in einer Gruppe gehalten werden. Empfehlenswert sind mindestens acht Exemplare, bei ausreichend Platz gerne auch zehn bis zwölf oder mehr.

Innerhalb einer Gruppe sind die Tiere sehr verträglich und verbringen viel Zeit gemeinsam bei der Nahrungssuche auf dem Bodengrund.

Wie für Panzerwelse typisch, schwimmen sie gelegentlich schnell zur Wasseroberfläche, um atmosphärische Luft aufzunehmen. Dieses Verhalten ist grundsätzlich normal.

Aquarienhaltung

Für eine Gruppe eignet sich ein Aquarium ab etwa 60–80 cm Beckenlänge. Wichtiger als eine enorme Beckengröße sind eine ausreichend große Bodenfläche, sauberes Wasser und die Haltung in einer vernünftigen Gruppengröße.

Als Bodengrund empfehlen wir unbedingt feinen, nicht scharfkantigen Sand. Die Tiere durchsuchen den Sand mit ihren empfindlichen Barteln intensiv nach Nahrung.

Wurzeln, Laub, Steine und kleinere Unterstände können zur Strukturierung verwendet werden, gleichzeitig sollte eine größere freie Sandfläche erhalten bleiben.

Besonders wichtig sind eine gute Filterung, ausreichende Sauerstoffversorgung und regelmäßige Wasserwechsel. CW111 sollte in einem gut eingefahrenen Aquarium mit möglichst niedrigem Keimdruck gepflegt werden.

Wasserparameter

  • Temperatur: 22–26 °C
  • pH-Wert: 6,0–7,5
  • Härte: weich bis mittelhart

Ernährung

Hoplisoma sp. CW111 ist ein Allesfresser mit deutlicher Vorliebe für kleine tierische Nahrung.

Als Grundfutter eignen sich hochwertiges sinkendes Trockenfutter, feines Granulat und hochwertige Futtertabletten für bodenbewohnende Fische.

Zusätzlich sollten regelmäßig Frostfutter wie Artemia, Cyclops, Daphnien und feine Mückenlarven sowie geeignetes Lebendfutter angeboten werden.

Wichtig ist eine gezielte Fütterung. Panzerwelse sind keine „Resteverwerter“ und sollten nicht darauf angewiesen sein, ausschließlich Futterreste anderer Aquarienbewohner aufzunehmen.

Besonderheiten

CW111 wurde im Hobby ursprünglich unter verschiedenen Namen bekannt. Dazu gehören unter anderem „Vulcan Cory“, „Zebra Cory“ und früher auch „Bonita“. Der Name „Bonita“ ist allerdings problematisch, da er im Hobby auch für andere Panzerwelse verwendet wurde.

Eine der auffälligsten Besonderheiten ist die extrem verlängerte Rückenflosse adulter Männchen. Sie kann mehr als doppelt so lang wirken wie die Rückenflosse eines Weibchens und macht ausgewachsene Männchen unverwechselbar.

Die Art ist bis heute wissenschaftlich unbeschrieben und im natürlichen Lebensraum offenbar nur sehr lokal beziehungsweise selten anzutreffen. Dadurch zählt CW111 seit seiner Einführung zu den begehrtesten und hochpreisigsten Panzerwelsen im Hobby. Die gesicherte Herkunft wird mit dem oberen Rio Curuá in Pará angegeben.

  • Maximale Größe: ca. 4–5 cm
  • Herkunft: Oberer Rio Curuá, Serra do Cachimbo, Pará, Brasilien – Rio-Iriri/Rio-Xingu-System
  • Besonderheiten: extrem seltene, wissenschaftlich noch unbeschriebene Art mit kontrastreicher Zebrazeichnung; adulte Männchen entwickeln eine außergewöhnlich lange Rückenflosse

Steckbrief zum Zebra-Panzerwels – Hoplisoma sp. CW111 Nachzucht

Herkunfsland

Brasilien

Länge in cm

4,5cm

Nahrung

Frostfutter, Lebendfutter,Trockenfutter

Schwarmgröße

8

Aufenthalsbereich

Unten

Temperatur in °C

23-26 Grad

Wildfang oder Nachzucht?

Nachzucht

Größe der Tiere

M