Hoplisoma knaacki
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Knaacks Panzerwels – Hoplisoma knaacki
Seltene Panzerwels-Art aus Peru aus dem Río-Madre-de-Dios-Becken. Hoplisoma knaacki wurde 2016 beschrieben und gehört zu den eher eleganten, klein bleibenden Arten mit ruhigem, friedlichem Wesen. Charakteristisch ist die dunkle Längsbinde entlang der Körpermitte, die der Art ein sehr markantes, aber dennoch harmonisches Erscheinungsbild verleiht. Für die dauerhafte Pflege sind Feinsand, sauberes, gut belüftetes Wasser und ein gut eingelaufenes Aquarium besonders wichtig.
Größe & Erscheinungsbild
Die Tiere bleiben eher klein und erreichen ungefähr 5–6 cm, wissenschaftlich sind rund 4 cm Standardlänge dokumentiert. Der Körper wirkt kompakt und kurzschnäuzig. Besonders auffällig ist die schwarze Längsbinde auf der Flanke; im Vergleich zu ähnlichen Formen aus derselben Region wirkt H. knaacki insgesamt etwas kräftiger gebaut. Weibchen werden meist etwas fülliger, Männchen bleiben schlanker.
Natürlicher Bezug & Herkunft
Die Art stammt aus dem Río-Madre-de-Dios-Becken in Peru. Als Typusfundort wird ein sumpfiger Lebensraum bei Santa Rita genannt, der in den Río Inambari entwässert. Damit ist Hoplisoma knaacki an eher flachere, weichgründige Bereiche mit Sand, Schlamm, Unterwasservegetation und Beschattung angepasst. Für die Aquarienpflege passt daher ein naturnah eingerichtetes Becken mit weichem Bodengrund, ruhigen Zonen und etwas Deckung besonders gut.
Verhalten
Sehr friedlicher, geselliger Bodenfisch, der in einer Gruppe gepflegt werden sollte. Wie andere Panzerwelse zeigt auch diese Art ihr natürliches Verhalten am besten in Trupps von mindestens 6–8 Tieren, besser mehr. In der Gruppe wirken die Tiere sicherer, gründeln aktiver und zeigen ein deutlich natürlicheres Sozialverhalten. Gegenüber ruhigen Beifischen ist die Art gut verträglich.
Aquarienhaltung
Für eine Gruppe ist ein Aquarium ab 60 cm Beckenlänge sinnvoll. Wichtig sind großzügige Sandflächen, ergänzt durch Wurzeln, ruhige Randzonen und etwas Pflanzen- oder Laubstruktur. Scharfkantiger Kies ist ungeeignet, da Barteln und Maulpartie beim Gründeln verletzt werden können. Eine gute Filterung, regelmäßige Wasserwechsel und saubere Verhältnisse sind für diese Art besonders wichtig. Die Empfehlung zu Sand und ruhiger Struktur ergibt sich direkt aus dem beschriebenen Naturhabitat.
Wasserparameter
- Temperatur: 23–26 °C
- pH-Wert: 6,0–7,5
- Härte: weich bis mittelhart
Für die Art sind weicheres, eher leicht saures Wasser und insgesamt stabile Verhältnisse besonders passend.
Ernährung
Geeignet sind feines, sinkendes Granulat, Bodentabletten sowie kleines Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Cyclops, Daphnien oder feine Mückenlarven. Mehrere kleinere Portionen sind meist günstiger als seltene große Fütterungen. Wichtig ist eine gezielte Fütterung am Boden, damit alle Tiere ausreichend Nahrung aufnehmen. Die Art wird in Haltungsquellen als bodenorientierter Gruppenfisch mit typischer Panzerwels-Ernährung beschrieben.
Fortpflanzung
Spezifische Zuchtberichte zu Hoplisoma knaacki sind öffentlich nicht sehr zahlreich, die Nachzucht gilt aber grundsätzlich als möglich. Wie bei anderen Panzerwelsen ist von der typischen T-Stellung und an geeignete Flächen gehefteten Eiern auszugehen. Für einen späteren Zuchtansatz sind sehr sauberes, sauerstoffreiches Wasser, eine gute Konditionierung der Elterntiere und feines Aufzuchtfutter für die Jungfische entscheidend.
- Maximale Größe: ca. 5–6 cm
- Herkunft: Peru, Río-Madre-de-Dios-Becken
- Besonderheiten: markante schwarze Längsbinde; klein bleibende, elegante Art; friedlicher Gruppenfisch für gut strukturierte Aquarie
Steckbrief zum Hoplisoma knaacki
| Herkunftsland | |
|---|---|
| Länge in cm | |
| Nahrung | |
| Schwarmgröße | |
| Aufenthaltsbereich | |
| Temperatur in °C | |
| Wildfang oder Nachzucht? | |
| Größe der Tiere |
