Poecilia wingei Santa Maria
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Poecilia wingei „Santa Maria“ – Endler Guppy Santa Maria
Poecilia wingei „Santa Maria“ ist eine besonders auffällige Endler-Guppy-Handelsform. Die kleinen, lebhaften Tiere zeigen bei den Männchen eine sehr kontrastreiche Zeichnung mit dunklen Körperpartien, roten bis orangefarbenen Farbfeldern und metallisch glänzenden Akzenten. Durch ihre geringe Größe, ihr aktives Verhalten und die einfache Pflege eignet sich diese Form sehr gut für kleinere, gut bepflanzte Aquarien.
Größe & Erscheinungsbild
Männchen bleiben sehr klein und erreichen meist etwa 2–2,5 cm, Weibchen werden größer und fülliger. Die Männchen zeigen die typische Santa-Maria-Zeichnung mit dunklen bis schwarzen Bereichen und auffälligem rotem bis orangefarbenem Farbanteil im Körperbereich. Weibchen sind deutlich schlichter gefärbt, meist grau bis beige mit leichtem Glanz. Wie bei allen Lebendgebärenden besitzen die Männchen ein Gonopodium.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Poecilia wingei stammt ursprünglich aus Venezuela, wo die Wildform nur in einem sehr begrenzten Gebiet vorkommt. Die Form „Santa Maria“ ist keine Wildform, sondern eine Aquarien-Zuchtform beziehungsweise Handelsform. Im Aquarium eignen sich gut bepflanzte Becken mit feinen Pflanzen, Moosen, Schwimmpflanzen, Wurzeln und freien Schwimmzonen besonders gut. Wichtig sind stabile Wasserwerte und ein gut eingefahrenes Aquarium.
Lebensweise & Sozialverhalten
Endler Guppys sind friedliche, sehr lebhafte Gruppenfische. Sie sollten nicht einzeln, sondern in einer Gruppe gepflegt werden. Ideal ist ein Weibchenüberschuss, zum Beispiel ein Männchen mit zwei bis drei Weibchen, damit einzelne Weibchen nicht ständig bedrängt werden. Auch reine Männchengruppen sind möglich, wenn kein Nachwuchs gewünscht ist. Mit kleinen, friedlichen Fischen, Schnecken und Zwerggarnelen lassen sie sich gut vergesellschaften, sehr kleine Garnelennachkommen können jedoch gefressen werden.
Aquarienhaltung
Ein Aquarium ab 60 cm Beckenlänge ist für eine kleine Gruppe sehr gut geeignet. Die Tiere mögen gut bepflanzte Aquarien mit ruhigen Bereichen, aber auch freiem Schwimmraum. Schwimmpflanzen, Moose und feine Pflanzen bieten Jungfischen Schutz. Das Aquarium sollte gut abgedeckt sein, da auch kleine Lebendgebärende springen können. Bei guter Pflege vermehren sich die Tiere regelmäßig, weshalb man den Nachwuchs bei der Besatzplanung berücksichtigen sollte.
Wasserparameter
- Temperatur: 22–26 °C
- pH-Wert: 7,0–8,0
- Härte: mittelhart bis hart
Ernährung
Poecilia wingei „Santa Maria“ ist ein unkomplizierter Allesfresser. Geeignet sind feines Flockenfutter, kleines Granulat, Spirulinafutter und anderes hochwertiges Trockenfutter für kleine Lebendgebärende. Ergänzend sollten Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Cyclops, Daphnien und feine Mückenlarven angeboten werden. Pflanzliche Bestandteile, Biofilm und feiner Aufwuchs werden ebenfalls gerne aufgenommen und sollten Teil der Ernährung sein.
Besonderheiten
Poecilia wingei „Santa Maria“ ist lebendgebärend und bringt fertig entwickelte Jungfische zur Welt. Die Nachzucht ist unkompliziert, besonders in bepflanzten Aquarien mit vielen Verstecken. Wenn die Santa-Maria-Farbform erhalten bleiben soll, sollte sie nicht mit anderen Endler-Guppy-Farbformen, Wildformen oder normalen Guppys zusammen gepflegt werden, da sich die Tiere leicht kreuzen und die Jungfische dann nicht mehr farbrein fallen. Im Hobby wird diese Form auch häufig als „Santa Maria Bleeding Heart“ geführt.
- Maximale Größe: ca. 2–3 cm
- Herkunft: Zuchtform; Wildform aus Venezuela
- Besonderheiten: auffällige Santa-Maria-Farbform, lebhaft und friedlich, lebendgebärend, einfache Nachzucht, Farbstämme nicht mischen
Steckbrief zum Poecilia wingei Santa Maria
| Herkunftsland | |
|---|---|
| Länge in cm | |
| Nahrung | |
| Schwarmgröße | |
| Aufenthaltsbereich | |
| Temperatur in °C | |
| Wildfang oder Nachzucht? | |
| Größe der Tiere |
