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Betta rubra Aceh Barat

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Roter Sumatra Kampffisch – Betta rubra Aceh Barat

Unter der Standortbezeichnung „Aceh Barat“ wird in der Aquaristik eine besonders attraktive Lokalform von Betta rubra aus dem Nordwesten Sumatras geführt. Die Art stammt aus Gewässern der Provinz Aceh und besiedelt dort sowohl dunklere Schwarzwasserbereiche als auch kleine klarere Fließgewässer. Für die dauerhafte Pflege sind ein gut eingelaufenes Aquarium, viele Verstecke, Wurzeln, Bereiche mit Laubansammlungen und eine eher ruhige Umgebung besonders wichtig.

Größe & Erscheinungsbild

Die Tiere erreichen etwa 6–7 cm. Männchen wirken deutlich farbintensiver und zeigen je nach Stimmung kräftige rote Flankenflecke, dunklere Zwischenräume, irisierende Flossensäume sowie eine markante Kopf- und Kiemendeckelzeichnung. Weibchen bleiben schlichter, meist braun bis grünlichbraun, und zeigen häufig einen deutlichen dunklen Längsstreifen. Gerade diese Kombination aus Rot, dunkler Zeichnung und metallischem Schimmer macht Betta rubra zu einer besonders reizvollen Wildform.

Natürlicher Bezug & Herkunft

Die Art kommt mit mehreren Populationen im Nordwesten der Insel Sumatra vor, vor allem in Aceh. Die Gewässer entwässern in Richtung Indischer Ozean und reichen von typischen Schwarzwasserbiotopen bis zu kleineren klareren Bächen. Die Tiere halten sich dort bevorzugt zwischen Falllaub, eingewachsenen Wurzeln und ruhigen Randbereichen auf. Für die Aquarienpflege passt daher ein naturnah eingerichtetes Becken mit gedämpftem Licht, Holz und Laub besonders gut.

Verhalten

Betta rubra ist eine ausgesprochen friedliche, aber sehr interessante Wildform. Die Männchen imponieren regelmäßig, echte Beschädigungskämpfe sind jedoch selten. Die Art kann paarweise, im Trio oder in der Gruppe gehalten werden; gerade in der Gruppe zeigen die Tiere oft deutlich mehr von ihrem natürlichen Verhalten und sind kaum scheu. Sehr kleine, zarte Fische oder Zwerggarnelen sind als Beibesatz weniger geeignet.

Aquarienhaltung

Ein Aquarium ab 60 cm Beckenlänge reicht für eine kleine Gruppe in der Regel gut aus. Wichtig sind Wurzeln, Steinstrukturen, dichte Randzonen, eine teilweise Schwimmpflanzendecke und etwas freier Schwimmraum. Eine leichte Strömung schadet nicht, starke Hektik im Becken dagegen schon eher. Die Tiere mögen frisches Wasser, deshalb wirken sich regelmäßige Teilwasserwechsel sehr positiv auf Wohlbefinden und Ausfärbung aus.

Wasserparameter

  • Temperatur: 22–26 °C
  • pH-Wert: weich und eher sauer bis neutral, für diese Standortformen am besten nicht zu hoch
  • Härte: weich bis mittelhart, für die Zucht eher weich

Die Art stammt eher aus kühleren Gewässern; dauerhaft sehr hohe Temperaturen sind ungünstig. Ab etwa 28 °C zeigen die Tiere laut Haltungserfahrungen deutliches Unwohlsein.

Ernährung

Betta rubra ist bei passender Futtergröße nicht wählerisch und nimmt Lebendfutter, Frostfutter und auch Trockenfutter gut an. Besonders gut geeignet sind Artemia, Cyclops, Daphnien, Mückenlarven und feines Granulat. Da die Art ein guter Fresser ist, sollte trotzdem eher maßvoll gefüttert werden.

Fortpflanzung

Die Art ist ein väterlicher Maulbrüter. Nach dem Ablaichen übernimmt das Männchen die Brutpflege und entlässt die Jungfische nach etwa 12–18 Tagen. Pro Wurf sind im Durchschnitt ungefähr 30–50 Jungfische möglich, große Männchen können auch deutlich mehr tragen. Die Jungfische sind beim Entlassen bereits weit entwickelt und können sofort mit Artemia-Nauplien gefüttert werden.

  • Maximale Größe: ca. 6–7 cm
  • Herkunft: Nordwest-Sumatra, Indonesien, Provinz Aceh
  • Besonderheiten: friedliche Wildform mit intensiver Rotfärbung; väterlicher Maulbrüter; sehr interessantes Verhalten in der Gruppe

Steckbrief zum Betta rubra Aceh Barat

Aufenthaltsbereich

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Größe der Tiere

Herkunftsland

Länge in cm

Nahrung

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Schwarmgröße

Temperatur in °C

Wildfang oder Nachzucht?