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Tiger Zwergblaubarsch -

Dario Tigris

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Tiger Zwergblaubarsch – Dario tigris

kleinstbleibender Blaubarsch aus Nord-Myanmar, der vor allem durch seine kontrastreiche Zeichnung und sein hochinteressantes Verhalten auffällt. Dario tigris wurde erst 2022 als eigene Art beschrieben und war zuvor lange als Form von Dario hysginon im Umlauf. Besonders die Männchen zeigen mit ihren dunklen senkrechten Bändern und den orange- bis rotfarbenen Partien eine sehr markante Wirkung. Für die dauerhafte Pflege sind ein gut eingelaufenes Aquarium, viele Sichtbarrieren, ruhige Beifische und eine gezielte Fütterung mit kleinem Lebend- oder Frostfutter besonders wichtig.

Größe & Erscheinungsbild

Die Art bleibt sehr klein und erreicht etwa 2,5–3,5 cm. Der Körper ist kompakt, die Männchen wirken deutlich farbiger und kontrastreicher als die Weibchen. Typisch sind die acht senkrechten Bänder, von denen bei den Männchen die hinteren deutlich orange- bis rotfarben erscheinen können. Weibchen bleiben kleiner, wirken gedrungener und sind insgesamt wesentlich schlichter gefärbt.

Natürlicher Bezug & Herkunft

Dario tigris stammt aus dem oberen Ayeyarwady-Einzugsgebiet in Nord-Myanmar, insbesondere aus dem Raum südlich von Mogaung im Kachin-Staat. Die Art bewohnt dort kleine, seichte Gewässer wie Bäche und Gräben mit feinem Sand oder Kies, Wurzeln, Totholz und Bereichen mit Laubansammlungen. Die Strömung ist eher schwach bis mäßig, das Wasser dabei sauber und gut mit Sauerstoff versorgt.

Verhalten

Der Tiger-Zwergblaubarsch ist ein hochinteressanter, ruhiger, aber klar revierbildender Kleinfisch. Vor allem Männchen besetzen kleine Bereiche und imponieren sich untereinander, ohne dass es in gut strukturierten Becken ständig zu ernsthaften Auseinandersetzungen kommen muss. Am besten pflegt man die Art in einer kleinen Gruppe , damit sich der innere Druck besser verteilt. Für hektische oder stark futterkonkurrente Beifische ist diese Art nicht geeignet.

Aquarienhaltung

Für die dauerhafte Pflege ist ein Aquarium ab 60 cm Beckenlänge sehr gut geeignet. Wichtig sind eine dichte Struktur aus Pflanzen, Moosen, Wurzeln und Laub, damit viele kleine Reviergrenzen und Rückzugsmöglichkeiten entstehen. Gedämpftes Licht und ruhige Zonen kommen der Art entgegen. Ein Hamburger Mattenfilter oder eine andere sanfte Filterung passt meist besser als eine zu starke Strömung. Das Aquarium sollte gut eingelaufen sein, da die Tiere empfindlich auf instabile Verhältnisse und schlechte Futterversorgung reagieren können.

Wasserparameter

  • Temperatur: 22–26 °C
  • pH-Wert: 6,0–7,5
  • Härte: weich bis mittelhart

Ernährung

Dario tigris ist ein Kleinstjäger und benötigt entsprechend sehr feines, überwiegend tierisches Futter. Besonders gut geeignet sind Artemia-Nauplien, Cyclops, Daphnien, Grindal, Mikrowürmer und anderes kleines Lebend- oder Frostfutter. Trockenfutter wird teils angenommen, sollte aber nicht die Grundlage bilden. Entscheidend ist, dass die Tiere regelmäßig und gezielt gefüttert werden, da sie in Konkurrenz zu schnelleren Fischen leicht zu kurz kommen.

Fortpflanzung

Die Art ist ein Substratlaicher mit vorübergehender Paarbildung. Das Männchen balzt das Weibchen in sein kleines Revier, wo die Eiablage zwischen feinen Strukturen, Pflanzen oder dichtem Material erfolgt. Eine ausgeprägte Brutpflege wie bei manchen anderen Barschverwandten findet nicht statt; das Männchen verteidigt eher den Bereich der Eiablage. Für Zuchtansätze sind sehr kleine Lebendfuttersorten, ruhige Verhältnisse und viele feine Strukturen besonders wichtig.

  • Maximale Größe: ca. 2,5–3,5 cm
  • Herkunft: Nord-Myanmar, oberes Ayeyarwady-Einzugsgebiet im Raum Mogaung
  • Besonderheiten: sehr kleine, selten gepflegte Art; kontrastreiche Tigerzeichnung; hochinteressantes Revierverhalten; am besten in ruhigen, stark strukturierten Arten- oder Spezialbecken pflegen

 

Steckbrief zum Dario Tigris

Aufenthaltsbereich

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Größe der Tiere

Länge in cm

Herkunftsland

Nahrung

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Schwarmgröße

Temperatur in °C

Wildfang oder Nachzucht?