1
Einfach
Angolabarbe -

Enteromius fasciolatus

 7,90 inkl. MwSt.

zzgl. Versandgebühren

bei uns vorrätig | Lieferzeit 1-2 Werktage


20 vorrätig

Angolabarbe – Enteromius fasciolatus

Attraktive, eher selten gepflegte Barbenart aus dem südlichen und zentralen Afrika. Die Angolabarbe überzeugt durch ihren feinen Metallglanz, die elegante Körperform und ein sehr schönes Schwarmverhalten. Vor allem gut eingewöhnte Männchen zeigen eine intensive Färbung und wirken trotz ihrer moderaten Größe ausgesprochen präsent. Für die dauerhafte Pflege sind sauberes, sauerstoffreiches Wasser, eine eher ruhige Umgebung und ein gut eingelaufenes Aquarium besonders wichtig.

Größe & Erscheinungsbild

Die Tiere erreichen meist etwa 5–6 cm, einzelne Exemplare können etwas größer werden. Der Körper ist schlank, elegant und leicht hochrückig. Typisch sind die dunkleren Quer- bis Schrägbänder auf schimmerndem Grund, die der Art ein sehr lebendiges Erscheinungsbild verleihen. Männchen wirken meist farbintensiver, Weibchen etwas fülliger und kräftiger gebaut.

Natürlicher Bezug & Herkunft

Die Angolabarbe kommt in Teilen des südlichen und zentralen Afrika vor, unter anderem in Angola, Sambia, Botswana, Namibia, Simbabwe und in Bereichen des Kongo-Systems. Besiedelt werden vor allem gut sauerstoffversorgte, zugleich aber stark bewachsene Gewässerbereiche, darunter ruhigere Flussabschnitte, Überschwemmungszonen und pflanzenreiche Randbereiche. Diese Herkunft erklärt gut, warum die Tiere im Aquarium sowohl freie Schwimmzonen als auch dichte Pflanzenbereiche schätzen.

Verhalten

Die Angolabarbe ist ein friedlicher, lebhafter Schwarmfisch, der sich in einer ausreichend großen Gruppe deutlich sicherer zeigt. In zu kleiner Zahl bleibt die Art oft scheuer und wirkt farblich weniger intensiv. Für eine schöne, ruhige Gruppenwirkung sind mindestens 10–12 Tiere, besser mehr, empfehlenswert. In passender Stückzahl zeigen die Tiere ein sehr harmonisches Sozialverhalten.

Aquarienhaltung

Für eine Gruppe ist ein Aquarium ab 80 cm Beckenlänge, besser ab 100 cm, sinnvoll. Ideal sind freie Schwimmzonen, dunklerer Bodengrund, dichte Randbepflanzung und eher gedämpftes Licht. Die Art fühlt sich in bepflanzten Aquarien mit sauberem Wasser und guter Sauerstoffversorgung deutlich wohler als in kahlen oder grell beleuchteten Becken. Zu harte, stark alkalische Wasserverhältnisse passen auf Dauer weniger gut.

Wasserparameter

  • Temperatur: 20–26 °C
  • pH-Wert: 5,0–6,8
  • Härte: weich bis mittelhart

Ernährung

Die Art ist omnivor und sollte abwechslungsreich gefüttert werden. Geeignet sind feines Granulat, kleines Flockenfutter sowie Frost- und Lebendfutter. Eine abwechslungsreiche Fütterung unterstützt Ausfärbung, Kondition und Vitalität deutlich. Kleinere Portionen, regelmäßig angeboten, werden meist besonders gut angenommen.

Fortpflanzung

Die Nachzucht gilt als grundsätzlich gut möglich, wenn die Tiere in guter Kondition sind und weiches, sauberes Wasser zur Verfügung steht. Wie bei vielen kleineren Barben ist von einem Freilaicher auszugehen, der die Eier ohne weitere Brutpflege zwischen Pflanzen oder feinen Strukturen absetzt. Für einen Zuchtansatz sind ein separates Becken, feine Pflanzen oder Laichsubstrat und sehr kleines Erstfutter für die Jungfische sinnvoll.

  • Maximale Größe: ca. 5–6 cm
  • Herkunft: südliches und zentrales Afrika
  • Besonderheiten: elegante, eher selten gepflegte Schwarmbarbe; in größerer Gruppe deutlich farbintensiver und sicherer; liebt bepflanzte Aquarien mit sauberem, weicherem Wasser

Steckbrief zum Enteromius fasciolatus

Aufenthaltsbereich

, ,

Größe der Tiere

Herkunftsland

Länge in cm

Nahrung

, ,

Schwarmgröße

Temperatur in °C

Wildfang oder Nachzucht?