
Hypancistrus zebra L-46
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Zebrawels – Hypancistrus zebra L-46
Sehr begehrter, außergewöhnlich gezeichneter Harnischwels aus dem Rio Xingu in Brasilien. Der Zebrawels zählt zu den bekanntesten L-Welsen überhaupt und fällt durch seine kontrastreiche schwarz-weiße Streifenzeichnung sofort ins Auge. Bei diesen Tieren handelt es sich um deutsche Nachzuchten. Für die dauerhafte Pflege sind sehr sauberes, warmes und sauerstoffreiches Wasser, viele Höhlen und Unterstände sowie ein gut eingelaufenes Aquarium besonders wichtig.
Größe & Erscheinungsbild
Die Tiere erreichen meist etwa 8–12 cm. Typisch ist der kompakte Körperbau mit der klaren, kontrastreichen Zebrazeichnung, die bei jedem Tier etwas unterschiedlich ausfallen kann. Ausgewachsene Männchen entwickeln stärkere Odontoden, wirken kräftiger im Kopfbereich und zeigen meist markantere erste Brustflossenstrahlen, während Weibchen in der Körpermitte etwas fülliger erscheinen.
Natürlicher Bezug & Herkunft
Der Zebrawels stammt aus dem Rio-Xingu-System im brasilianischen Bundesstaat Pará. Sein natürlicher Lebensraum sind strömungsreiche, felsige Bereiche mit vielen Spalten, Höhlen und sauerstoffreichem Wasser. Genau dieser Herkunft ist auch sein Haltungsprofil im Aquarium angepasst: feste Strukturen, sichere Rückzugsorte und eine gute Wasserbewegung sind deutlich wichtiger als eine üppige Bepflanzung.
Verhalten
Hypancistrus zebra ist ein eher ruhiger, dämmerungs- und nachtaktiver Wels, der sich tagsüber gern in Höhlen oder unter Steinen aufhält. Gegenüber passenden Beifischen ist die Art meist friedlich, untereinander kann es vor allem unter Männchen zu Reibereien um bevorzugte Höhlen kommen. Eine strukturreiche Einrichtung mit mehreren Unterständen hilft dabei, innerartlichen Druck gut zu verteilen.
Aquarienhaltung
Für eine kleine Gruppe ist ein Aquarium ab 80 cm Beckenlänge, besser mehr, sinnvoll. Wichtig sind zahlreiche Höhlen, Steinaufbauten, Wurzeln und eher gedämpfte Bereiche. Eine spürbare Strömung, starke Filterung und eine sehr gute Sauerstoffversorgung kommen der Art besonders entgegen. Als Bodengrund eignen sich Sand oder feiner Kies in Verbindung mit felsigen Strukturen sehr gut.
Wasserparameter
- Temperatur: 26–30 °C
- pH-Wert: 6,0–7,5
- Härte: weich bis mittelhart
Ernährung
Der Zebrawels ist kein klassischer Algenfresser, sondern sollte überwiegend mit eiweißreicher Kost versorgt werden. Geeignet sind hochwertige Wels-Tabletten, sinkendes Granulat, gutes Frostfutter wie Artemia oder Mückenlarven und ergänzend etwas pflanzliche Kost. Mehrere kleinere Fütterungen sind meist günstiger als seltene große Portionen, besonders bei noch wachsenden Tieren.
Fortpflanzung
Wie andere Vertreter der Gattung ist auch der Zebrawels ein Höhlenbrüter. Das Männchen bewacht das Gelege in einer engen Höhle und befächelt die Eier bis zum Schlupf. Für Zuchtansätze sind passende Höhlen, sehr sauberes Wasser, gute Kondition der Elterntiere und eine ruhige Umgebung besonders wichtig.
- Maximale Größe: ca. 8–12 cm
- Herkunft: Brasilien, Rio Xingu, Pará
- Besonderheiten: kontrastreiche schwarz-weiße Zeichnung; sehr begehrter Höhlenbrüter; bei diesem Angebot deutsche Nachzuchten; benötigt warmes, sauerstoffreiches Wasser und viele Höhlen
Steckbrief zum Hypancistrus zebra L-46
| Aufenthaltsbereich | |
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| Größe der Tiere | |
| Herkunftsland | |
| Länge in cm | |
| Nahrung | |
| Schwarmgröße | |
| Temperatur in °C | |
| Wildfang oder Nachzucht? |