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Parotocinclus Eppleyi

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Parotocinclus Eppleyi – Parotocinclus Eppleyi

Sehr kleinbleibender Harnischwels aus dem Orinoco-System (Venezuela), der als anspruchsvoll gilt und sich vor allem für erfahrene Aquarianer eignet. Die Art ist in der Eingewöhnung oft empfindlich und benötigt ein gut eingelaufenes Aquarium mit reifen Aufwuchsflächen, viel Sauerstoff und dauerhaft stabiler Wasserqualität.

Größe & Erscheinungsbild
Meist nur etwa 2–3 cm. Zierlicher Körper mit Saugmaul, feiner Zeichnung und relativ markantem Kopfprofil; ideal zum Abweiden von Aufwuchsbelägen auf Holz, Pflanzen und Steinen. In Datenbanken wird die Art teils unter Rhinotocinclus geführt (Synonymangaben möglich).

Natürlicher Bezug & Herkunft
Venezuela, oberer und mittlerer Rio Orinoco mit Zuflüssen/Seitengewässern. Dort nutzt die Art ufernahe Zonen und strukturreiche Bereiche mit untergetauchtem Holz, Vegetation und feinen Substraten, auf denen sich Aufwuchs ansiedelt. Viele Habitate sind mineralarm und unterliegen saisonalen Schwankungen von Wasserstand und Strömung.

Verhalten
Friedlich und eher zurückhaltend, am sichersten in Gruppen. Eine Haltung ab 8–12 Tieren ist empfehlenswert, da Einzeltiere oder kleine Trupps oft scheuer sind und schlechter fressen. Gegenüber ruhigen Beifischen sehr verträglich; starke Konkurrenz am Boden und hektische Arten sind ungünstig.

Aquarienhaltung
Mindestens 60 cm Beckenlänge, besser ab 80 cm, damit genug Aufwuchsflächen und Ausweichmöglichkeiten vorhanden sind. Feiner Sand oder sehr glatter, abgerundeter Bodengrund, dazu Wurzelholz, Steine und dichter bewachsene Bereiche. Entscheidend: hohe Sauerstoffversorgung, saubere Filterbiologie, keine nachweisbaren Schadstoffe und regelmäßige Wasserwechsel. Für die Eingewöhnung sind lange gewässerte Blätter und „altes“ Holz mit reichlich Aufwuchs besonders hilfreich; neue, sterile Becken sind häufig problematisch.

Wasserparameter

  • Temperatur: 24–29 °C
  • pH-Wert: 6,0–7,5
  • Härte: sehr weich bis weich

Ernährung
Aufwuchsfresser mit zusätzlichem Allesfresser-Anteil. Aufwuchs auf Holz/Steinen ist wichtig, ersetzt aber keine Zufütterung: hochwertiges, feines Granulat und Futtertabletten als Basis, dazu pflanzliche Kost (z. B. überbrühte Zucchini/Gurke/Spinat) und gelegentlich Frostfutter in sehr feiner Größe. Häufige kleine Portionen sind sinnvoll, damit die Tiere nicht „leer laufen“.

Fortpflanzung
Nachzuchtberichte sind selten. Bei sehr stabiler Wasserqualität, reichlich Aufwuchs und guter Kondition kann es zu Laichansätzen kommen; Eier werden dann typischerweise an feste Oberflächen abgelegt. In der Praxis steht bei dieser Art meist die sichere Eingewöhnung und dauerhafte Futterversorgung im Vordergrund.

  • Maximale Größe: ca. 3 cm
  • Herkunft: Venezuela – Rio-Orinoco-System
  • Besonderheiten: anspruchsvoll in der Eingewöhnung; braucht Aufwuchsflächen, sehr sauberes Wasser und gute Sauerstoffversorgung

Steckbrief zum Parotocinclus Eppleyi