
Pseudogastromyzon laticeps
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Purpur-Flossensauger – Pseudogastromyzon laticeps
Attraktive Flossensauher aus Südchina, die vor allem durch ihre abgeflachte Körperform, ihr hochinteressantes Verhalten und die oft purpur bis violett schimmernden Flossen auffällt. Der Purpur-Flossensauger ist an das Leben in klaren, schnell fließenden Bergbächen angepasst und eignet sich daher besonders für gut strukturierte Bergbachaquarien mit kräftiger Strömung. Für die dauerhafte Pflege sind sehr sauberes Wasser, hohe Sauerstoffsättigung und ein gut eingelaufenes Aquarium mit aufgewachsenen Oberflächen besonders wichtig.
Größe & Erscheinungsbild
Die Tiere bleiben relativ klein und erreichen etwa 6,5–7 cm. Typisch ist der breit abgeflachte Körper mit großen Brust- und Bauchflossen, mit denen sich die Tiere an Steinen, Wurzeln und Scheiben sicher festhalten können. Gut eingewöhnte Exemplare wirken besonders attraktiv, weil die Flossen je nach Stimmung und Lichteinfall einen auffälligen violett bis purpurfarbenen Schimmer zeigen können.
Natürlicher Bezug & Herkunft
Der Purpur-Flossensauger ist endemisch im Longjin-He-System in Guangdong, China. Der natürliche Lebensraum besteht aus klaren, schnell fließenden Berg- und Bachgewässern mit steinigem bis kiesigem Untergrund, hoher Sauerstoffversorgung und dauerhaft bewegtem Wasser. Daraus ergibt sich auch im Aquarium ein klares Haltungsbild: viel Strömung, saubere Verhältnisse und feste Oberflächen mit Aufwuchs kommen der Art besonders entgegen.
Verhalten
Die Art ist sehr interessant zu beobachten und ständig in Bewegung. Die Tiere sitzen nicht nur auf Steinen und Scheiben, sondern weiden laufend Aufwuchs, Biofilm und Kleinstorganismen ab. In passender Umgebung mit Strömung und vielen Oberflächen zeigen sie ein lebhaftes, natürliches Verhalten und sollten nicht einzeln, sondern in einer kleinen Gruppe gepflegt werden. Gegenüber passenden Beifischen sind sie in der Regel gut zu halten, solange genügend Struktur und Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind.
Aquarienhaltung
Für eine Gruppe ist ein Aquarium ab 75–80 cm Beckenlänge sinnvoll. Ideal ist ein Srömungsreiches Aquarium mit kräftiger Filterung, zusätzlicher Strömungspumpe, glatten Steinen, Kies- und Sandbereichen sowie vielen Aufsitzflächen. Eine gute Beleuchtung ist hilfreich, damit sich auf Steinen und Rückwänden natürlicher Aufwuchs bilden kann. Ein klassisches, warmes Gesellschaftsaquarium mit wenig Wasserbewegung passt zu dieser Art auf Dauer nicht.
Wasserparameter
- Temperatur: 18–25°C
- pH-Wert: 6,0–7,5
- Härte: weich bis mittelhart
Ernährung
Die Art ernährt sich im Aquarium nicht nur von vorbereitetem Futter, sondern nutzt auch Aufwuchs, Biofilm und die darin lebenden Kleinstorganismen. Zusätzlich sollten feines sinkendes Granulat, kleine Tabletten und passendes Frost- oder Lebendfutter angeboten werden. Gut eingelaufene Aquarien mit reifen Oberflächen sind für die Eingewöhnung und langfristige Pflege ein großer Vorteil.
Fortpflanzung
Über die Fortpflanzung im Aquarium sind nur vergleichsweise wenige gesicherte Angaben öffentlich verfügbar. Es gibt jedoch Hinweise, dass Vertreter dieser Gattung sich unter passenden Bedingungen auch im Aquarium vermehren können. Für eine erfolgreiche Nachzucht dürften vor allem sehr sauberes, sauerstoffreiches Wasser, strukturreiche Einrichtung, feiner bis gemischter Bodengrund und eine sehr gute Kondition der Elterntiere entscheidend sein.
- Maximale Größe: ca. 6,5–7 cm
- Herkunft: China, Guangdong, Longjin-He-System
- Besonderheiten: attraktiver Flossensauger mit oft purpur gefärbten Flossen; sehr interessantes Verhalten; benötigt starke Strömung, hohe Sauerstoffsättigung und gut aufgewachsene Oberflächen
Steckbrief zum Pseudogastromyzon laticeps
| Aufenthaltsbereich | |
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| Herkunftsland | |
| Größe der Tiere | |
| Länge in cm | |
| Nahrung | |
| Schwarmgröße | |
| Temperatur in °C | |
| Wildfang oder Nachzucht? |